Der Eiserne Thron

Anleitung der eiserne Thron

Der Eiserne Thron

Letztes Jahr habe ich meinem Freund zum Geburtstag eine Torte mit unserer Lieblingsserie als Thema gemacht: Game of Thrones.

Als Torte habe ich diese hier in einer 24cm-Springform gebacken, mit Kirschsaft getränkt und mit Ganache gefüllt und mit einer Ganache aus 200ml Sahne und 200g Zartbitterschokolade eingestrichen. Dann habe ich sie mit weißem Fondant eingedeckt und mit schwarzer Lebensmittelfarbe betupft.

In diesem Beitrag möchte ich nun zeigen, wie ich den Eisernen Thron hergestellt habe.

Leider habe ich nicht besonders viele Bilder von der Herstellung, allerdings denke (und hoffe) ich, dass die die ich habe eigentlich ausreichen.

Zunächst habe ich einen Karton mit einer möglichst quadratischen Grundfläche auf eine Höhe von ca. 4-5cm zurechtgeschnitten und mit Frischhaltefolie eingewickelt. Ich habe hier einfach ein Stück Karton von meinen Kaffeekapseln genommen.

Das war dann mein Grundgerüst (ich wusste, dass der Thron eh nicht aufgegessen würde). Für den Rest habe ich Fondant mit etwas CMC-Pulver gemischt und mit schwarzer Lebensmittelfarbe anthrazitfarben eingefärbt.

Den Karton habe ich locker mit einer Schicht des Fondants eingedeckt. Allerdings habe ich ihn nicht festgedrückt, sondern einfach nur darübergelegt, damit die Kanten und die Ecken des Throns am Ende nicht zu abgehackt wirken. Wenn das zu instabil ist kann man auch ein bisschen Fondant als Stärkung unter die Ecken legen.

Für die Armlehnen habe ich zwei kleine „Würste“ gerollt, die ich mit Zuckerkleber auf die Seiten geklebt habe. 

Außerdem habe ich die Rückenlehne ausgerollt und mit Fondant Zahnstocher darauf befestigt.

Diese beiden Teile habe ich dann erstmal zum trocknen gelegt.

Da das Ganze ja nur das Grundgerüst war, das am Ende eh nochmal mit mindestens einer Schicht Fondant bedeckt wurde, habe ich den Fondant sehr sehr dünn ausgerollt, und musste entsprechend nicht sehr lange warten, bis alles getrocknet war.

Dann habe ich die Rückenlehne mit den Zahnstochern an den Sitz gesteckt und mit Zuckerkleber fest geklebt.

Während das Grundgerüst getrocknet ist habe ich schon angefangen, eine ganze Menge Schwerter zu schneiden. Dazu habe ich wieder Fondant dünn ausgerollt und in ca. 10 cm lange und 0,5-1 cm breite Streifen geschnitten, in die ich oben noch die Spitzen geschnitten habe.

 

 

 

 

 

 

 

Bevor ich sie dann zur Seite gelegt habe um anzutrocknen habe ich sie noch ein wenig mit zerknülltem Papier und Alufolie bearbeitet.

Hiervon braucht man eine ganze Menge, wie viele Genau kann ich nicht sagen, schätzungsweise 50 Stück. Man braucht einige lange für die Rückenlehne aber auch ein paar Kurze um Lücken zu füllen.

Die  Schwerter für die Rückenlehne mussten jetzt erst wieder trocknen. Für den Sitz war es besser direkt mit den frisch hergestellten Schwertern zu arbeiten, da diese sich ja der Form anpassen mussten. Beim Einkleiden des Sitzes habe ich viel mit Bildern aus dem Internet  gearbeitet und geschaut, dass markante Stellen wie zum Beispiel die gekreuzten Schwerter vorn möglichst ähnlich dem Original eingearbeitet sind. Ansonsten habe ich nur darauf geachtet, dass der ganze Sitz bedeckt ist.

Für die Rückenlehne habe ich immer im Wechsel von vorn und von hinten Schwerter über das Rückenteil hinaus angebracht, sodass diese gefächerte Form entstand.  Dann habe ich wieder alles mit Schwertern eingekleidet und Lücken gefüllt.

Hiervon habe ich leider kein extra Bild aber ich denke, da man da eh nicht so genau arbeiten kann /sollte ist das in Ordnung.

Zum Schluss habe ich noch einige Griffe (kleine Würste) und Knäufe geformt. Hierbei kann man seiner Fantasie wirklich freien Lauf lassen. Für die Knäufe habe ich meistens kleine Kugeln geformt, etwas breit gedrückt und Rückseiten von meinen Lebensmittelstiften reingedrückt. Ansonsten kann man die Griffe auch gut mit Zahnstochern oder Modellierwerkzeug bearbeiten.

Die Griffe und Knäufe habe ich überall angebracht, wo es gepasst hat und wo noch Lücken waren.

Zu guter Letzt habe ich den Thron dann noch mit dunkelsilberner Puderfarbe betupft. Das habe ich nur ganz unordentlich gemacht, damit zwischen den Schwertern noch schwarze Lücken blieben.

Ich bin immernoch ganz zufrieden mit dem Ergebnis und der Beschenkte hat sich auch sehr gefreut. Vielleicht hat ja jemand Lust, ihn nachzubasteln :).

 

Liebste Grüße

Natalie

 

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