Über…

Hallöchen!

 

Ich bin Natalie, 25 Jahre alt und Lehrerin. Wenn ich ehrlich bin, ist diese „Über Mich“-Seite etwas, bei dem ich bis zum Schluss nicht wusste, was ich nun hier schreiben soll und was nicht. Schließlich möchte ich euch jetzt nicht langweilen, andererseits lese ich selbst auch sooo gern bei anderen Bloggern, wie sie so zum backen gekommen sind. Deshalb habe ich es jetzt so aufgeteilt, dass jeder der möchte, es lesen kann, der Rest hat mit dem ersten Satz ja schon die Eckdaten mitbekommen ;).

 

Also, ich starte mit „meiner Backgeschichte“ und danach erkläre ich noch, wie es zu diesem Blog gekommen ist.

Wie vermutlich bei den meisten Hobbybäckern auch, fängt meine Leidenschaft in frühester Kindheit mit dem Plätzchen backen an. Das Backen liegt in der Familie und wurde von meiner Großmutter über meine Mutter an mich weitergegeben. Ungefähr als ich 10 oder 11 Jahre alt war fing ich dann an allein zu backen… natürlich mit der Mama im Zimmer nebenan, die einem immer geduldig erklärt hat, was „unterheben“ oder „steif schlagen“ nun bedeutet. Schnell wurde mir einfacher Rührkuchen zu langweilig, mein Ehrgeiz verlangte es immer schwierigere Kuchen und Torten zu backen.  Standardfrage bei meinen Tortenversuchen: „Mamaaaa, kann ich das backen oder ist das noch zu schwer für mich?“

Ich weiß nicht mehr wie ich darauf kam aber irgendwann als ich 18 war entschied ich spontan, dass es Zeit wäre, mal eine „richtige“ Motivtorte (diverse Barbietorten mit Marzipan hatte ich schon hinter mir) auszuprobieren. Was soll ich sagen? Es war eine Katastrophe :D. Der Fondant war selbst gemacht und die Torte wurde nur mit Hilfe eines einfachen Nudelholzes eingedeckt. Der Fondant riss, blieb am Tisch kleben und die Torte sah komplett verbeult aus. Aber was solls „Für’s erste Mal ist das doch total schön“- so lautete der schon so oft gehörte und so verhasste Spruch meiner Mutter. Die Hoffnung habe ich nicht aufgegeben. Und weiter geübt, inzwischen schaffe ich es recht passable Geburtstagstorten zu zaubern, wenn ich auch irgendwie viel zu selten die Gelegenheit dazu habe.

 

Und warum muss es jetzt noch ein Backblog sein?

 

Backen bedeutet für mich die absolute Entspannung. Das ist DIE Sache, bei der ich den Kopf frei bekomme. Es ist quasi eine Selbsttherapie, zu der ich mich neben meinem Job viel zu selten durchringe. Mein Freund hat gemerkt, wie gut mir das tut und schlug mir vor, einen Blog zu eröffnen. Seitdem geistert die Idee immer wieder in meinem Kopf herum und jetzt endlich habe ich beschlossen, es in die Hand zu nehmen. Es ist für mich einfach ein Grund, endlich die ganzen Rezepte und  Ideen auszuprobieren, die ich schon so lange ausprobieren wollte aber nie umgesetzt habe, weil „ich müsste ja eigentlich noch die Klassenarbeit korrigieren“ oder „ich könnte eigentlich noch dieses oder jenes Material basteln“ (obwohl ich es am Ende meist eh nicht getan habe).

Und natürlich bin ich schon ganz gespannt, was daraus so wird und freue mich darauf, euch andere Backbegeisterte kennenzulernen und mich mit euch auszutauschen.